5 effektive Tipps gegen Beziehungsstress

5 effektive Tipps gegen Beziehungsstress

Mahlzeit.

Heute geht’s um dein Leben.

Die dänische Forscherin Rikke Lund von der Universität Kopenhagen, hat in einer Studie von 2014 die Daten von 9875 Frauen und Männern ausgewertet.

Es ging in der Studie darum, herauszufinden, wie sich Stress in sozialen Beziehungen auf das Sterblichkeitsrisiko auswirkt.

Das Ergebnis?

Wer regelmäßig mit Stress in seiner Beziehung zu kämpfen hat, erhöht sein Sterblichkeitsrisiko innerhalb von 11 Jahren um 50 – 100 %.

Das ist vor allem bei Männern der Fall.

Wenn du also länger in einer Beziehung lebst, die dich ständig zur Weißglut treibt, ist das ungefähr so gut für deine Gesundheit, als würdest du dein Leben lang rauchen.

Du wirst überall in deinem Leben ständig mit Stress konfrontiert. Klar, eine Beziehung zu haben, bringt auch manchmal Schwierigkeiten und Herausforderungen mit sich.

Aber unterm Strich sollte sie keine zusätzliche Stressquelle sein und dir mehr Energie geben als nehmen.

Um zu erkennen, ob der Stress in einer Beziehung es wert ist, bewältigt zu werden, müssen wir uns zuerst einmal anschauen, woraus Beziehungsstress entstehen kann.

Außerdem in diesem Artikel:

  • 5 Tipps, wie du den Stress in deiner Beziehung auf ein Minimum reduzieren kannst
  • Welche Wörter du auf keinen Fall benutzen darfst, wenn du eine stressfreie Beziehung haben willst
  • Wie du dir ein stressfreies Umfeld aufbaust, auf das Buddha neidisch wäre
  • Wie du erkennst, ob deine Beziehung den ganzen Aufwand überhaupt wert ist

Die versteckten Hauptursachen für Beziehungsstress

#1: Unsicherheit

Es kann schneller passieren, als du denkst, dass in der Beziehung einer den anderen als höherwertig betrachtet.

Das kann komplett unterbewusst ablaufen:

Angenommen deine Freundin verdient zum Beispiel mehr Geld als du und du beginnst dich in dieser Hinsicht mit ihr zu vergleichen.

Dann muss nur noch einer deiner Kumpels irgendwann einen bescheuerten Kommentar darüber fallen lassen und BÄM, du fängst einen Streit mit deiner Freundin an. Dabei muss es noch nicht mal um euer Einkommen gehen.

Trotzdem ist es in diesem Fall der Auslöser für deine Unsicherheit und somit für den Stress zwischen euch .

Diese Unsicherheit kann im weiteren Verlauf, wenn ihr nicht offen darüber redet und daran arbeitet, dazu führen, dass einer vom anderen emotional abhängig wird.

Wenn das passiert, fängt der Abhängige oft unbewusst damit an, seinen Partner zu manipulieren, aus Angst, der Unabhängige könnte sich jemand „Besseren“ suchen. Dazu aber später mehr.

#2: Schlechte Selbstkenntnis

Männer haben das Bedürfnis, abwechselnd Nähe und Distanz in einer Beziehung zu verspüren.

Wenn ein Mann zum Beispiel von seiner Arbeit gestresst ist, braucht er Raum, um allein zu sein und sich zurückzuziehen. Er braucht Distanz. Eine Frau möchte in derselben Situation eher über den Stress, den sie erlebt, reden. Dadurch kann sie den Stress im Gegensatz zum Mann besser abbauen.

Leider erwarten die meisten, dass der Partner in Stresssituationen genauso tickt, wie man selbst. In diesem Fall, kann es hilfreich sein, sich auf die Stressabbau-Methode des Partners einzulassen, auch es gegen seine eigenen Intuition geht.

Bei Frauen kommt noch eine weitere Tendenz hinzu:

Ihr Selbstbewusstsein steigt und sinkt wie Ebbe und Flut.

Wenn ihr Selbstbewusstsein gerade einen Sturzflug macht, braucht sie deine Aufmerksamkeit und Nähe. Wir Männer lieben es in der Regel, Probleme zu lösen.. Das heißt, wenn unsere Freundin nach Hause kommt und über ihre Probleme sprechen möchte, geben wir ihr die Lösung und denken:

„Okay jetzt müsste doch eigentlich alles wieder in Butter sein, oder?“

Aber das ist nicht das, was sich die Frau in dieser Situation wünscht. Sie braucht keine Lösung für ihre Probleme. Sie möchte spüren, dass du für sie da bist und sie liebst.

Diese Fehlkommunikation beruht darauf, dass wir Liebe und Zuneigung meist so kommunizieren, wie wir sie am liebsten selbst bekommen.

Als Resultat des Ganzen fühlt die Frau sich nicht geliebt und du als Mann fühlst dich, als ob deine Mühen, ihr bei ihren Problemen zu helfen, nicht wertgeschätzt wird.

Was kannst du also konkret machen, um den Stress in deiner Beziehung soweit zu reduzieren, dass ihr eure Gesellschaft wieder zu 100 % genießen könnt ?

Tipp #1: Sherlock-Mode aktivieren

Jetzt heißt es mal wieder „Forschen“. Zuerst musst du herausfinden, woher der Stress in deiner Beziehung stammt.

Kommt er von…

  • deiner Unsicherheit?
  • ihrer Unsicherheit?
  • der Unklarheit über die Bedürfnisse des anderen?
  • der Unklarheit über die eigenen Bedürfnisse?
  • dem Mangel an Kommunikation?

Achte darauf, welche Muster sich in deiner Beziehung abspielen:

  • Gibt es bestimmte Situationen, die sich wiederholen, in denen ein Streit ausbricht?
  • Gibt es bestimmte Themen, um die sich immer wieder gestritten wird?
  • Wie reagierst du, wenn ein Streit ausbricht? Sagst du direkt, was dich stört, oder ziehst du dich eher zurück, in der Hoffnung, dass es sich von selbst legt?

Wenn du merkst, dass du schuld an dem Stress in der Beziehung bist, dann heißt es für dich: Mann sein und die volle Verantwortung übernehmen.

Sei ehrlich zu dir und behebe das Problem. Du kannst es mit deiner Freundin teilen, aber die Verantwortung, es zu lösen, liegt in diesem Fall komplett bei dir.

Tipp #2: Nimm Abstand, um runterzukommen

Nächstes Mal, wenn wieder ein Streit zwischen euch ausbricht und du merkst, dass du die Kontrolle über deine Emotionen verlierst, mach eine Auszeit. Distanziere dich erstmal von der ganzen Sache und lass deine Emotionen zuerst abkühlen.

Wenn du wieder runtergekommen bist, nimm dir Zeit, um deine Gedanken zu ordnen und einen klaren Kopf zu bekommen. Überleg dir, worüber du mit deiner Freundin sprechen möchtest und warum.

Wenn du noch einen drauflegen willst, dann nimm dir Stift und Papier und schreib dir diese Sachen genau auf, bevor du wieder zu deiner Freundin gehst und das Gespräch mit ihr suchst.

Achte dabei darauf, dass ihr immer nur einen Punkt nach dem anderen und nicht mehrere gleichzeitig besprecht. Wenn ihr abschweift, dann kehr wieder zum ursprünglichen Thema zurück und mach nicht mit dem nächsten weiter, bis der erste Punkt nicht vollständig geklärt ist.

Tipp #3: Achte auf deine Sprache

Es kann sein, dass es dir nicht immer gelingen wird, deine Emotionen in einem Streit mit deiner Freundin im Griff zu haben.

Selbst wenn man sich vorher die Zeit genommen hat, sich emotional und mental auf das Gespräch vorzubereiten, ist es zugegebenermaßen manchmal immer noch eine Herausforderung, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wenn du merkst, dass duProbleme damit hast, ruhig zu bleiben, dann konzentriere dich auf diese Dinge:

  1. Beleidige niemals deinen Partner. Nicht nur, während ihr streitet, auch sonst haben Beleidigungen in einer gesunden Beziehung nichts zu suchen. Es sei denn, sie sind scherzhaft gemeint. Jedes Mal, wenn du deine Freundin ernsthaft beleidigst, geht ein Stück eurer Beziehung kaputt. Genauso solltest du nicht tolerieren, wenn sie das bei dir macht.
  2. Vermeide die Wörter „Immer“ und „Nie“. Damit generalisierst du nur und das bringt euch nicht weiter.

Wenn ihr trotz allem die Kontrolle über den Streit verliert und es in einem irrationalen Sich-Vorwürfe-an-den-Kopf-Hauen endet, sag so etwas wie:

„Tut mir leid, aber ich kann gerade nicht weiter mit dir reden, wenn wir auf diese Art miteinander sprechen. Wenn du willst, können wir weiter diskutieren, wenn wir uns beide wieder beruhigt haben.“

Tipp #4: Mach den ersten Schritt

Manche Probleme in einer Beziehung sind einfach zu groß, als dass ihr sie mit einem Gespräch lösen könntet. In diesem Fall konzentriere dich auf dich selbst. Schau nicht, was der Partner alles falsch macht, sondern denk darüber nach, was du bei dir selbst besser machen könntest.

Manchmal kann das deine Freundin dazu inspirieren, auch an sich arbeiten zu wollen. Das reicht vielleicht schon, um den Stress in eurer Beziehung in Luft aufzulösen.

Was heißt das konkret?

Achte auf deine Emotionen und unterdrücke sie nicht. Tiere haben natürliche Mechanismen in ihrem Nervensystem, um Stress „abzuschütteln“. So als ob ein Hund sich nach einem Bad schüttelt, um wieder trocken zu werden.

Auf diese Art verhindern Tiere die Entstehungen von Neurosen. Wir Menschen haben diesen natürlichen Mechanismus nicht in unserem System. Aber auch bei uns kann es heilsame Effekte haben, den Körper zu schütteln.

Tatsächlich praktizieren Menschen schon seit Urzeiten die sogenannte „Shaking Medicine“ um den Geist von Stress und Ängsten zu befreien.

Das ist aber nicht der einzige Weg, wie du deinen Körper nutzen kannst, um dich von Stress zu befreien.

  • Kampfsport
  • Yoga
  • Dynamische Meditation
  • Qi-Gong,

Eignen sich alle sehr gut dafür und werden oft von erfolgreichen Menschen zur bewussten Stressbewältigung genutzt.

Tipp #5: Schaff dir ein gesundes Umfeld

Folgende Dinge solltest du machen, egal ob du gerade in einer Beziehung bist oder nicht:

  1. Umgib dich mit Menschen, die eine positive Einstellung zum Leben haben und für dich nur das Beste wollen.

Ein weiser Mann hat mal gesagt:

„You become the average of the 5 people that you spend the most time with.“

Also wähle sehr vorsichtig,mit wem du Zeit verbringst, denn du wirst diesen Personen mit der Zeit immer ähnlicher.

  1. Ernähr dich gesund.

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, hat Einfluss auf unsere Hormone und somit auch auf unsere Emotionen. Deswegen ist es gerade in stressigen Zeiten besonders wichtig, dass du darauf achtest, was du deinem Körper zuführst. Also:

  • Iss unverarbeitete Nahrung wie Broccoli, Spinat, Fleisch, Buchweizen, Eier, Salat, Avocado, Nüsse und Joghurt.
  • Für die extra Stress-Reduzierung sollten Kurkuma, Wallnüsse und grüner Tee auf deiner Speisekarte an oberster Stelle stehen.
  • Verbanne Zigaretten, Kaffee, Kristallzucker, chemische Drogen und verarbeitetes Essen möglichst weitgehend aus deinem Speiseplan.

Damit schießt deine Stresswiderstandsfähigkeit durch die Decke.

  1. Räum auf.

Diesen Punkt hab ich selbst lange Zeit ignoriert, weil ich dachte: „Pff, was für ein Bullshit. Was soll denn die Ordnung in meinem Zimmer damit zu tun haben, dass ich gestresst bin?“ Ich erklärs dir:

Damit sich unser Gehirn ordnen kann und nicht von den Reizen in deinem Umfeld überstimuliert wird, brauchst du ein ordentliches und sauberes Zuhause. Deshalb räum mal wieder auf, schmeiß alle Dinge bei dir raus, die du sowieso nicht mehr brauchst und putz regelmäßig richtig durch.

Dein Stresslevel wird es dir danken.

  1. Verbring Zeit in der Natur.

Menschen, die näher an der Natur leben ,erleben weniger Angst, Depression und Stress als Menschen, die in einer Stadt leben.

„Aber Clemens… Ich wohne in Berlin Mitte und das Einzige, was hier an Natur rumsteht, ist der angepisste Lindenbaum auf dem Lidl-Parkplatz…“

Kein Problem. Du musst nicht 24/7 im Tropendschungel sitzen. Es ist schon ein guter Anfang, wenn du einmal pro Woche irgendwo ins Grüne fährst, um einen Spaziergang oder Sport zu machen.

Was wenn der Beziehungsstress trotzdem nicht weggeht?

Angenommen, du hast all das, was oben steht, ausprobiert. Du hast dir ein supergesundes Umfeld geschaffen, bist ein selbstbewusster Top-Kommunikator geworden und kennst dich selbst und deine Bedürfnisse so gut wie deine Jackentasche.

Und obwohl du das Gefühl hast, dass du umsichtig und respektvoll mit ihr umgehst, kommt es immer wieder zu Stress zwischen dir und deiner Freundin.

In diesem Fall, Kumpel, besteht die Gefahr, dass du dir eine manipulative Frau geangelt hast.

Woran erkennt man eine manipulative Frau?

Ich will nur ein paar wesentliche Worte dazu sagen, denn Ümit hat einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie du genau erkennen kannst, ob du es mit einer manipulativen Frau zu tun hast.

Auf folgende Zeichen musst du dabei achten:

  • Wie waren ihre vergangenen Beziehungen? Spricht sie schlecht über ihre Ex-Freunde? Waren sie alle „Arschlöcher“?
  • Hat sie schon mal jemanden betrogen? Wichtig hierbei:
  • Sie schafft es, aus den banalsten Kleinigkeiten einen Riesen-Streit zu machen?
  • Du hast das Gefühl, dass sie dich runterzieht, weil sie Angst davor hat, dass du dir eine bessere Frau besorgen könntest?

Je mehr Häkchen du hinter diese Fragen machen musst, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese Frau nicht für eine Beziehung mit dir geeignet ist. In diesem Fall solltest du möglichst sofort deine Beine in die Hand nehmen und abzischen.

Wenn du sichergehen willst, dann check diesen Artikel von Ümit aus. Danach hast du Klarheit:

Ist sie eine manipulative Frau? Anhand dieser 3 entscheidenden Signale erkennst du das

Ansonsten wünsche ich dir eine glückliche Beziehung, die euch beiden mehr gibt, als sie nimmt. In diesem Sinne,

Peace out,

Clemens

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