Schüchtern? 7 Must-Have Tipps, um Schüchternheit loszuwerden

Schüchtern? 7 Must-Have Tipps, um Schüchternheit loszuwerden

Eeey, gut, dass du hier bist, Bro! Die Zeit eilt. Mach dein Smartphone auf lautlos, sag deiner Mama, dass du gerade wichtige Dinge zu erledigen hast und bring all den Fokus auf, den du aufbringen kannst.

Warum ich hier gerade so herumstresse? Weil es um ein ernstes Thema geht, dass dich wahrscheinlich schon viel zu lange plagt: Schüchternheit.

Wenn du mich kennst, dann weißt du, dass ich in meinen Artikeln (meistens) positiv und humorvoll zu dir spreche. Heute werde ich dir allerdings mit liebevoller Strenge begegnen.

Als ich schüchtern war (mehr dazu später!) hätte mir auch jemand einen Arschtritt verpassen sollen… Das Leben hat diesen Teil stattdessen übernommen (ich hab überlebt).

Aber das werde ich bei dir nicht zulassen. Superman würde ja schließlich auch nicht schmunzelnd dabei zusehen, wie die Welt untergeht.

Wenn du dich also mal kurz persönlich angegriffen fühlst,  dann erinnere dich daran, dass ich tatsächlich nur das Beste für dich will.

Dann hol ich gleich mal aus, indem ich sage: Schüchtern sein = langweilig sein.

Wenn du jetzt denkst „Ich bin aber nicht langweilig, ich bin schüchtern!“, dann muss ich dich leider enttäuschen, mein Freund.

Ich kann den Unterschied zwar erkennen (weil ich viele schüchterne Männer coache), aber die äußere Welt kann das nicht!

Fremde Menschen sehen dich und denken:

  • „Er redet nicht viel…“
  • „Er verbreitet keine gute Laune…“
  • „Er ist so ausdrucksvoll wie eine Kartoffel…“
  • „Hmmmm, das ist wohl eine langweilige Person!“

Ich weiß, wie hart das klingt, aber es ist die Wahrheit…

Schüchternheit limitiert dich

Du hast bestimmt schon mal irgendwo gelesen, dass Selbstbewusstsein der #1 Karriere-Boost ist, oder?

Auch wenn das vielleicht etwas dahergesagt klingt, erlebe und höre ich nonstop Geschichten, die das untermalen.

Von meiner eigenen Karriere, bis hin zu ehemaligen Coaching Teilnehmer, die mehr Geld verdienen, seit sie selbstbewusster sind, ist alles dabei…

Einer meiner Freunde ist CEO eines nicht gerade erfolglosen Start-ups. Er erzählte mir mal euphorisch von einer Bewerbung eines Mannes mit einem „für diesen Job ach so perfekten Lebenslauf“. Endlich einer, der nicht nur geeignet ist, sondern wie dafür geschaffen. Von wegen…

Drei Tage später realisierte mein Freund nach einem Skype-Interview mit dem Bewerber, dass das wohl doch nichts wird.

Selbstverständlich war ich ein klein wenig neugierig, woran es denn scheiterte, deshalb fragte ich einfach darauf los.

„Hmmm… er war viel zu schüchtern“, antwortete mein Kumpel. Die Enttäuschung zeichnete sich in sein Gesicht.

Aber nicht nur im Berufsleben kann Schüchternheit eine kleine Bitch sein. Auch im Liebesleben ist sie nicht sonderlich hilfreich.

Schlimmer noch: Frauen finden schüchterne Männer creepy.

Schüchterne Männer haben eine große Angst davor, bei Frauen etwas falsch zu machen oder sie zu verschrecken. Ironischerweise ist genau DAS der größte Fehler und verscheucht Frauen wie ein nerviges Kind einen Tauben-Schwarm.

Warum?

Nun, stell dir vor, du bist eine Frau. Du hast einen vollen Busen und den Booty einer Göttin. Lass dir dieses kleine Gedankenspiel aber nicht zu sehr zu Kopf steigen. 😉

Und nun stell dir vor, du fühlst dich stark beobachtet. Du siehst dich um und bemerkst, dass jemand zu dir rüberblickt, doch dann sofort in sein Handy schaut und so tut, als wäre nichts gewesen…

Du denkst dir nichts Großartiges dabei, aber dann passiert es wieder. Und wieder.
Jetzt ist es schon das sechste Mal, dass er dich ansieht, aber auf Distanz bleibt.

So und jetzt die Preisfrage:

Handelt es sich bei dem Mann um einen perversen Kinderschänder, der gerade frisch aus dem Knast kommt oder um einen schüchternen Mann, der versucht, seine Angst davor zu überwinden, dir ein Kompliment zu machen?

Schwer zu sagen, oder?

Klar, kann man behaupten, dass es unfair von einer Frau ist, einen Mann gleich zu verurteilen, ohne ihn wirklich zu kennen.

Aber man kann auch sagen, dass es unfair von dem Mann ist, ihr seine wahre Persönlichkeit nicht zu zeigen und sie zu verbergen wie jemand, der Leichen im Keller hat.

Viele Feministinnen wollen es nicht wahrhaben, aber es gibt einen Unterschied zwischen Mann und Frau.

Ich war mal auf einem Date, mit einer blonden Jurastudentin. Auf ihren Profilbildern sah sie zwar sehr selbstbewusst aus, aber als ich sie dann traf, fiel mir sofort auf, dass ich es mit einem schüchternen, kleinen Mäuschen zu tun hatte.

Das Date gehört zu den Top 3 langweiligsten Dates, die ich je hatte. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie sehr mich ihre Schüchternheit abtörnte. Selbstverständlich hielt mich das nicht davon ab, dennoch mit ihr zu schlafen. Was wäre ich für ein Arschloch, wenn ich sie deswegen abweisen würde? 😉

Und es hat sich gelohnt…

Aber bei Frauen ist das anders!

Wenn mich Schüchternheit bei Frauen abtörnt, dann kannst du davon ausgehen, dass das anders herum zehnmal so krass ist. Das ist auch der Grund, warum „laute“, extrovertierte Männer mit einer Kack-Persönlichkeit so viel Sex haben, während schüchterne Männer mit großem Herz und Charakter oft leer ausgehen.

Ok, ich glaube, ich muss jetzt nicht weiter ausholen, um dir bewusst zu machen, wie sehr Schüchternheit dein gesamtes soziales Leben (Liebe, Freunde, Beruf) sowie deine innere Zufriedenheit stark limitiert.

Die Frage ist: Kann man was dagegen tun und wenn ja, was?

Ich würde mal sagen: Its storytime, motherfuckers!

Meine Story: Schüchternheit erfolgreich überwinden

Viele glauben mir heute nicht mehr, wenn ich sage: „Ich war der schüchternste Kerl, den ich kannte.“

Und ich kann ihnen nichts vorwerfen. Sie sehen mich heute vor einer Gruppe von Männern sprechen, Videos für Youtube drehen und Frauen verführen.

Da ist es nicht verwunderlich, wenn man denkt: „Wie kann einer wie er jemals schüchtern gewesen sein?“

Vielleicht komm ich gerade etwas überheblich rüber, aber ich bin einfach stolz auf den weiten Weg, den ich gegangen bin.

Du musst verstehen: Ich war ein zahnspangetragender Milchbubi, der sich fühlte, als wäre er in einem Käfig. Es war schwer für mich, aus mir herauszukommen. Ich stellte mich immer ganz hinten an und redete so viel wie ein Gänseblümchen.

Vor Menschen zu sprechen bedeute: Stress.

Bei meinem ersten Referat zitterten meine Hände so sehr, dass mir meine Notizen heruntergefallen sind und als ich sie aufheben wollte, gaben auch meine Beine nach. Ich fiel vor den Augen meiner Klassenkameraden um. Sie waren so gütig, mich nicht auszulachen, aber das Ereignis brannte sich dennoch in mein Hirn.

Ich habe noch eine Menge solcher Geschichten auf Lager, aber es ist nicht meine Intention, dir meine Veränderung unter die Nase zu reiben.

Meine Absicht ist, dir Hoffnung zu geben. Und die Erlaubnis, zu denken, dass man von einem schüchternen Häschen zu einer charismatischeren Version von James Bond werden kann!

7 wegweisende Tipps, um nicht mehr schüchtern zu sein

Tipp #1: Lebe in Extremen

Damit meine ich nicht, dass du mit einem Fallschirm auf dem Rücken aus einem Flugzeug aus 6.000 Metern Höhe springen sollst.

Aber jetzt, da ich es sage: Warum eigentlich nicht?

Extremsport wird dir wahnsinnig gut dabei helfen, dich mehr zu trauen. Was ist schon das Ansprechen einer Frau oder ein Bewerbungsgespräch, wenn du regelmäßig deinem Körper vorgaukelst, in Lebensgefahr zu schweben?

Es muss aber nicht immer so extrem sein. Eine führende Rolle (zentrales Mittelfeld oder Sturm) in einem Fußballteam kann dich deinem Ziel zu wahren Selbstbewusstsein schon einen guten Schritt näher bringen.

Vielleicht findest du aber auch einen Job, wo du viel mit Menschen zu tun hast und fast gezwungen bist, nicht schüchtern zu sein wie zum Beispiel Kellner, Trainer, Sozialarbeiter oder Ähnliches.

Ich war in meiner schüchternen Studienzeit nebenbei Türsteher. Ich stand bis am frühen Morgen vor einer Schlagerdisko, entschied, wer für den Club geeignet war und sorgte bei körperlichen Auseinandersetzungen für die nötige Sicherheit. Das war vielleicht nicht der passendste Beruf für mein damaliges Ich, aber ich nahm die Rolle einer dominanten Autoritätsperson mehr und mehr an.

Tipp #2: Soziales Aufwärmen

Es ist vollkommen ok, sich in sozialen Situationen unwohl zu fühlen. Jeder (ja auch Dwayne „the Rock“ Johnson und sogar ich) fühlt sich mal beklemmt.

Wenn du dieses Gefühl nicht kennst, dann solltest du schnellstmöglich einen Psychiater aufsuchen.

Das Entscheidende ist, zu lernen, wie du dich aus diesem selbst induzierten Gefängnis befreien kannst. Deine sozialen Ängste basieren nämlich auf Glaubenssätze, die du tief in dir verankert hast. Es ist daher schwierig, sie auf einen Schlag loszuwerden.

Die Lösung hierfür ist ein warm-up-Prozess.

Dirk Nowitzki lief auch nicht nach dem Umziehen direkt auf das Spielfeld und haute einen Dunk mit 360-Grad-Schraube in das Netz.

Nein, er wärmte sich erst auf, um seine Muskeln auf die kommende Belastung vorzubereiten. Genau wie Dirk kannst du deine „sozialen Muskeln“ aufwärmen.

Du hast ein Bewerbungsgespräch? Top, dann steig eine Station vorher aus und frag auf dem Weg dorthin mindestens fünf Menschen nach dem Weg.

Du willst tolle Frauen in einem Club kennenlernen? Dann begrüß vorher mindestens fünf Menschen und wünsche ihnen eine tolle Nacht.

Das kannst du auch bei Männern machen und ist ganz und gar nicht gay <3.

Ein simples „Ey yo, cooles shirt. Schönen Abend noch.“, katapultiert dich mehr aus deiner Schüchternheit, als du denkst.

Tipp #3: Sei expressiv wie Jim Carrey

Wenn man schüchtern ist, hat man oft wenig Ausstrahlung. Gestik und Mimik wird auf die minimalste Stufe heruntergefahren.

Was du tun kannst, um dem entgegenzuwirken, ist, den Ausdrucks-Turbo-Knopf zu drücken.

Damit meine ich, zu expressiv zu sein. Das Wort „zu“ verwende ich hier absichtlich. Wenn du ein stark schüchterner Kerl bist, dann denkst du nämlich schnell, dass du es übertreibst.

Ich weiß noch, als ich mein erstes Video für diesen Blog gedreht habe. Ich hatte das Gefühl, dass ich viel zu laut gesprochen und mit meinen Händen viel zu sehr herumgefuchtelt hatte.

Als ich das Videomaterial allerdings dann auf meinem Laptop begutachtete, musste ich feststellen, dass ich aussah wie der Langweiler des Jahrtausends.

Ok, ich übertreibe etwas, so schlecht war es gar nicht, aber ich war dennoch erstaunt, wie viel Ausdruck tatsächlich von der Kamera „aufgesaugt“ wird.

Ich hatte mal einen Klienten, der sehr ausdrucksschwach war. Er strahlte einfach nichts aus, was Frauen anziehend oder interessant finden könnten.

Ich erkannte sein Problem schnell und wies ihn darauf hin. Ich sagte: „Von nun an, werde ich dir nur antworten, wenn du expressiv bist, das heißt deinen Körper beim Kommunizieren verstärkt nutzt.“

Er antwortete mit einem „OK!“ und fügte diesem ein verschmitztes Lächeln und zwei erhobene Daumen hinzu. In etwa so:

Ich muss zugeben, dass ich damit nicht gerechnet hatte, weswegen ich laut lachte. Ich fand ihn auf einen Schlag mindestens dreimal so sympathisch!

Tipp #4: Mach dich groß

Mit dem Ausdruck geht der Raum einher, den du mit deinem Körper einnimmst.

Lust, auf ein weiteres Gedankenspiel? Keine Sorge, diesmal musst du keine Frau sein.

Nehmen wir an, hinter einer weißen Leinwand stehen zwei Männer, von denen du nur die Silhouette sehen kannst. Einer von beiden ist selbstbewusst, der andere schüchtern und du musst ihnen die richtige Eigenschaft zuordnen. Die Kandidaten:

Welcher von beiden ist wahrscheinlich der selbstbewusste?

Goldrichtig, der linke!

Aber woran macht man das fest? Nur an der Körperhaltung! Ein selbstbewusster Mensch nimmt viel Raum ein und macht sich groß.

Ein schüchterner Mensch macht sich eher klein und möchte anderen nicht den Platz wegnehmen.

Gut, dass du das jetzt weißt! Jetzt kannst du deine alten Verhaltensweisen ablegen und dich ausbreiten. 😉

Du wirst erstaunt sein, wie selbstbewusst man sich fühlt, wenn man sich konstant so verhält.

Auch hierfür habe ich ein Beispiel. Ich hatte ein Coaching, bei dem der Teilnehmer am Ende sehr zufrieden war, aber ich sah das Potenzial, noch mehr aus ihm rauszuholen.

Er neigte stark dazu, sich klein zu machen, weshalb ich ihm die Aufgabe gab, sich so breitbeinig wie möglich in eine volle Bar zu setzen, mit beiden Armen an der Rückenlehne ausgebreitet.

Es fiel ihm anfangs nicht einfach, da er ungern unhöflich ist… Bis er merkte, dass es KEINE SAU JUCKTE.

Nach fünf Minuten ließ ich ihn wieder aufstehen und der Unterschied hätte größer nicht sein können. Seine Körperhaltung hatte sich schlagartig verbessert.

Ich fragte ihn, wie er sich fühlte und er antworte mit einem charmanten „Fucking awesome!“.

Dann gab ich ihm die Wahl: „Willst du eine schwere oder eine leichte Mission?“

„Gib mir die schwere!“, antwortete er selbstbewusst. Interessanterweise machte er sich sofort wieder klein (Schultern nach vorne, Hände vor dem Körper) und fragte ängstlich „Wie schwer wird sie denn werden?“

Ich: „Hey, wir haben doch gesagt, wir machen uns groß!“ (Er richtete sich wieder auf)

Er: „Ah stimmt, hast recht. Ok, sag mir, was ich tun muss.“

Ich ließ ihn drei Liegestützen machen und daraufhin sofort auf eine Frau zugehen, die umringt von Menschen war. Er ging hin wie ein Badass, zog sie elegant aus der Gruppe, tanzte mit ihr und sie küssten sich nach zwei Minuten.

Tipp #5: Fokus-Shift

Die Welt dreht sich nicht um dich.

Du machst dir Sorgen, was andere über dich denken könnten, während diese anderen ebenfalls zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, um sich einen Scheißdreck um dich zu scheren.

Wenn ich eine Frau mit den Gedanken „hoffentlich reagiert sie gut auf mich“ ansprechen würde, würde ich vielleicht auch einen Korb kriegen.

Das Ziel sollte daher sein, den Fokus VON INNEN NACH AUßEN zu shiften.

Versuch dir mal, während du mit einem Menschen sprichst, zu denken: „Ich bereite der Person jetzt die besten Emotionen und versüße ihren Tag.“

Und das ist wirklich der einzige Gedanke, den du dann haben solltest.

Du wirst feststellen, dass sich dieser Gedanke oft sofort in eine herzlichere Ausstrahlung, Ausdrucksstärke und Selbstbewusstsein übersetzt.

Tipp #6: Erkenne die Wahrheit

Ich finde es erstaunlich, wie viele Menschen glauben, dass Schüchternheit eine feste, unveränderbare Persönlichkeitseigenschaft ist.

Dabei ist sie nicht nur veränderbar, sondern NICHT MAL EINE EIGENSCHAFT. Jup, richtig gelesen. Du bist nicht wirklich schüchtern. Du spielst nur eine Rolle, in der man sich verdammt schüchtern fühlt, wenn man sie gut spielt.

Vielleicht spielst du sie schon so lange und so gut, dass du sie mit deiner wahren Persönlichkeit verwechselst.

Der Gedanke „Ich bin halt einfach schüchtern. So bin ich nun mal.“, wird dir nicht helfen.

Wie kann Schüchternheit deine Persönlichkeit sein, wenn sie dich so oft daran hindert, dich auszudrücken und aus dir herauszukommen?

Aber wir sind auf einem guten Weg! Du kannst eine Rolle anscheinend gut erlernen, also lernen wir jetzt eine neue, dir dir tatsächlich weiterhilft. 😉

Tipp #7: Spiel den Extrovertierten

Pass auf, ich sage nicht, dass du extrovertiert sein sollst. Tatsächlich bin ich selbst nach wie vor eher introvertiert. Ich verbring einfach gerne Zeit alleine und vertiefe mich in Bücher oder vielleicht sogar mal in ein Videospiel.

Trotzdem kann ich im Club das Zentrum der Aufmerksamkeit sein… Und mich verdammt wohl dabei fühlen!

Es gibt eine Menge Eigenschaften, die extrovertierte Menschen haben, die wir Introverts uns abschauen können und auch sollten.

Wenn du Schüchternheit wirklich loswerden willst, dann müssen wir deine Schauspiel-Künste aufpeppen!

Und ich höre jetzt schon Leute aufschreien: „Aber ich will ich selbst sein und nichts vortäuschen!“

Das verstehe ich vollkommen, ich bin auch am liebsten ich selbst. Aber um wirklich du selbst zu sein, musst du erst alle negativen Glaubenssätze und sozialen Konditionierungen loswerden, die dich hemmen.

Gar nicht so einfach, was? Wer kann das heutzutage schon wirklich?

Ich schlage Folgendes vor: Lern die Rolle eines Extrovertierten. Ganz nach dem englischen Sprichwort „Fake it, till you make it.“

Lern die Rolle gut. Sehr gut. Tatsächlich schlage ich vor, dass du die Rolle so gut lernst, dass du sogar einen Lügendetektor denken lassen kannst, dass du auf einmal ein aufgeschlossener, geselliger und nach außen gekehrter Mensch bist.

Sobald du diese Roller erlernt hast, fällt dir auf, dass viele dieser neuen Eigenschaften sich gar nicht mal so gefaked anfühlen. Du fühlst dich möglicherweise noch mehr wie du selbst.

Dann kannst du gerne wieder die introvertierten Eigenschaften zurückholen, die du für deine Persönlichkeit hältst.

Wie lernt man eine Rolle am besten? Volle Immersion!

Geh in dieser Rolle auf wie eine Pizza im Ofen. Jared Leto hat nach seiner Rolle als Joker gesagt: „I think Ill be cooling down for the rest of my life.“

Der Schauspieler hat sich intensiv auf seine Rolle vorbereitet. Er hat Zeit in einer Anstalt verbracht, Will Smith Patronen geschickt und sich mehrere Tage in einem dunklen Zimmer eingesperrt.

Und all das, bevor die Dreharbeiten überhaupt begonnen hatten!

Dieses Level an Hingabe sieht man bei Schauspielern immer wieder. Immersion hilft ihnen, vollkommen in ihre Rolle einzutauchen.

Lass dich davon inspirieren. Meine Herausforderung an dich: Sei für eine Woche ein extrovertierter Mann.

Das bedeutet:

  • Denk wie einer („Wie kann ich anderen eine schönere Zeit schenken?“)
  • Nimm seine Verhaltensmuster an (Körperhaltung, Gestik, Mimik)
  • Geh oft aus (mindestens zweimal pro Woche)
  • Öffne dich deinen Freunden mehr (erzähl von deinen Ängsten oder rede über Sex)
  • Sprich fremde Menschen an (erinnere dich an das soziale Warm-up, wenn dir das schwer fällt)
  • Tanz auf der Tanzfläche wie ein Verrückter (mein Lieblingsmove ist, mit meinem Gürtel eine Limbo-Party zu starten und alle Herumstehenden dazu einzuladen)

Und vergiss nicht:

Warum mir dieses Thema so am Herzen liegt

Verdammt, dieser Artikel ging tief in die Substanz. Ich habe dir eine Menge Informationen gegeben und mich dir geöffnet. Jetzt kennst du mich jetzt besser als meine Mutter.

Vielleicht fragst du dich, warum mir deine Entwicklung so wichtig ist.

  1. Weil ich selbst damit zu kämpfen hatte.
  2. Weil ich Schüchternheit für eine Verschwendung halte. Eine Verschwendung von Persönlichkeit.

Denk mal darüber nach: Wie viele Menschen verpassen es, dich wirklich kennenzulernen, weil du zu schüchtern bist…

Vielleicht bin ich sogar eine dieser Personen, die es verpasst, was ich äußerst schade finden würde.

Lass alles kurz sacken und trag dich dann hier ein für meinen kostenlosen Mini-Kurs ein:

Du willst wissen, wie man zu diesem attraktiven Mann wird, der Frauen total verrückt macht? Ich habe die wichtigsten Techniken hierfür in diesem kostenlosen PDF festgehalten...

Hasta la vista, Bitches.

Klaus

 

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