Flirten lernen als Mann: 7 Mythen über das Flirten, die viele in die Irre führen

Yooo Mann, schön, dass du am Start bist, denn heute spielen wir „MythBusters“!

Es wird viel über das Flirten geredet. Sehr viel. Leider auch sehr viel Bullshit.

Es ist dir vielleicht auch schon aufgefallen: Vieles, das man sich so erzählt, wenn´s um das Thema „Flirten“ geht, wird komplett missverstanden. Vieles ist sehr nuanciert oder situationsabhängig. Es ist nicht komplett wahr, aber eben auch nicht kompletter Käse.

Manche Dating Coaches haben nicht wirklich Ahnung von ihrem Handwerk, schreiben aber dutzende Artikel darüber. Oder es gibt Literatur von Wissenschaftlern, die noch nie in ihrem Leben eine Frau angesprochen haben.

In diesem Artikel werden wir mal etwas Licht ins Dunkel bringen, was die Mythen über das Flirten angeht. Ich werde dir erklären, was davon Bullshit und was zwar gegen deine Intuition geht, aber eigentlich wahr ist.

Hier erfährst du:

  • Ob dein Aussehen und dein Kontostand wirklich komplett egal für deinen Erfolg bei Frauen sind
  • Die Geheimnisse des Bad Boys und des Gentleman, die du für dich nutzen kannst
  • Warum es nicht reicht, spontan und natürlich zu sein, wenn du willst, dass sie nach dir verrückt ist
  • Warum die meisten Männer keine Chance bei Frauen haben, wenn sie einfach nur „sie selbst sind“
  • Und vieles mehr

Okay ich hab keinen Bock mehr. Ich muss mich hier gerade mal abgrenzen.

Auf keinen Fall werde ich mich mit in die Schlange von Datingcoaches einreihen, die dir falsche Infos geben oder sogar lügen, indem sie dir ständig erzählen, dass alles gut ist und du nur „du selbst sein musst“. Ich bin auch nicht dadurch, dass ich dagesessen habe und „ich selbst war“ dahin gekommen, wo ich heute bin.

Sowas wirst du hier nicht kriegen. Meine Artikel sind für Menschen, die den Rodeo namens „Leben“ bei den Hörnern packen und sich nicht direkt abschütteln lassen, wenn´s gerade erst anfängt, turbulent zu werden. Was du bei mir liest, wurde in der Praxis kontinuierlich getestet.

Also wenn du dich traust, dann bereite dich auf den Ritt auf einer Gedankenachterbahn vor und schreck nicht gleich zurück, wenn du etwas nicht direkt verstehst. Lies den Artikel durch und lass dich inspirieren.

Flirten für Männer Mythos #1: „Aussehen und Geld sind egal“

Wenn du von diesem Mythos noch nichts gehört hast, hast du entweder keine Ohren oder du lebst wie Patrick Star tief im Ozean unter einem Stein.

Das ist wahrscheinlich das eindeutigste und am meisten diskutierte Beispiel für ein zweischneidiges Schwert bei deinem Flirterfolg.

Es ist wahr, du musst nicht wie Brad Pitt aussehen. Du musst auch keine Muskeln wie ein griechischer Gott haben. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch nicht schädlich für deinen Erfolg, wenn du ins Gym gehst und dich um deinen Style bemühst.

Du willst wissen, wie man zu diesem attraktiven Mann wird, der Frauen total verrückt macht? Ich habe die wichtigsten Techniken hierfür in diesem kostenlosen PDF festgehalten...

Es wird nur dann etwas problematisch, wenn dein Aussehen oder dein Geld – dazu kommen wir gleich – die einzigen Dinge sind, auf die du dich für deinen Erfolg verlässt.

Wie sieht´s mit Geld aus?

Viele Typen denken: „Wenn ich nur einen fetten Sportwagen fahre und ne Rolex an meinem Handgelenk habe, dann kommen die Frauen nur so angeflogen.“

Es verhält sich mit Geld wieder so ähnlich, wie mit dem Aussehen.

Ich habe schon genügend Typen gesehen, die sich noch nicht mal einen Drink leisten konnten und trotzdem mit den heißesten Frauen des Clubs nach Hause gegangen sind. Vorausgesetzt natürlich, ich hatte kein Interesse an diesen Frauen. 😉

Ich selbst habe schon etliche Male Frauen auf meinem Fahrradgepäckträger mit zu mir nach Hause in mein mickriges WG-Zimmer genommen, ohne dass sie auch nur einen Gedanken an mein Einkommen verschwendet hätten.

Wenn du viel Geld hast, läufst du leider Gefahr, dass Frauen nur deshalb so charmant und zuckersüß auf dich reagieren. Wenn dir dann auch noch die Fähigkeit fehlt, das zu erkennen, kann das echt ungünstig sein.

Zusammengefasst bedeutet das also:

Kümmere dich um dein Aussehen und deine Karriere, aber tu es für dich. Es ist wichtiger, was es dir im Endeffekt für ein Gefühl vermittelt. Wenn du deinen Beruf liebst, wirst du dich automatisch mehr anstrengen und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du mehr Geld verdienst.

Daraus wiederum entsteht stärkeres Selbstbewusstsein und wie das bei Frauen ankommt, ist denke ich kein Geheimnis.

Genauso solltest du Sport machen, um dich fit und gesund zu fühlen. Dadurch hast du dann bessere Laune, siehst besser aus und – guess what – wirkst auch noch besser auf Frauen.

Das Selbstbewusstsein, das dabei entsteht, wenn du Geld verdienst oder dich mit Sport um dein Aussehen kümmerst, ist also das, worauf es eigentlich ankommt.

Weiter im Text.

Mythos #2: „Du musst sie beeindrucken“

 „Wenn du eine Frau triffst, dann musst du sie auf irgendeine Art und Weise beeindrucken. Also einen WOW!-Effekt bei ihr hinterlassen.“

Das kriegen wir Männer von den Massenmedien so eingetrichtert. Ist wieder nicht komplett falsch. Es wird aber in den meisten Fällen nicht richtig verstanden.

Viele Männer denken, das bedeutet, dass sie die Frau mit dem was sie haben (Autos, Intelligenz, irgendwelche tollen Fähigkeiten) beeindrucken müssen, um gut bei ihr anzukommen.

Tatsächlich macht sie aber genau dieser Versuch in den Augen der meisten Frauen nur unattraktiver.

Der Gedankengang, der dahintersteht, ist dieser: „Ich bin selbst nicht gut genug, also muss ich dir irgendwelche tollen Sachen bieten, damit du mich magst.“

Eine bessere Idee ist, das Gegenteil zu tun: Dich etwas herunterzuspielen und bescheiden zu bleiben. Das kommuniziert der Frau: „Ich bin gut genug, um einfach so, wie ich bin, gemocht zu werden.“

Das ist ein selbstbewusstes und attraktives Mindset. Paradoxerweise wird die Frau deshalb viel mehr von dir beeindruckt sein, wenn du sie nicht zu beeindrucken versuchst.

Okay, nächster Mythos.

Mythos #3: „Sei einfach du selbst, dann kriegst du Frauen“


Aber schauen wir uns diesen Ratschlag mal genauer an. Mit „Sei du selbst“ meinen die Meisten: „Mach einfach alles so, wie du es bisher gemacht hast.“Das hört sich doch wunderbar romantisch an oder? Ich habe mir schon oft gewünscht, dass es so einfach wäre. Leider ist das ein echt beschissener Tipp, wenn man mit Frauen erfolgreicher werden möchte.

Wenn das, was du bisher gemacht hast, dir aber nicht das gebracht hat, was du dir eigentlich wünschst, dann würde ich vorschlagen, mal etwas anders zu machen als bisher.

Die Leute, die dir diesen „Sei du selbst“-Tipp geben, haben leider meistens selbst keinen Plan, wovon sie reden und sind zu stolz, es zuzugeben.

Denk mal drüber nach. Welche dieser zwei Frauen würdest du lieber daten?

Die erste ist eine schwitzige, übergewichtige Frau, bei der du während des Gesprächs vor Langeweile einschläfst.

Die Zweite liest viel, macht jeden Tag Sport, hat Humor und bemüht sich, dass es dir gut geht.

Wie schwer kann diese Entscheidung wohl sein?

Wenn du also keinen besonderen Fetisch hast und dich wie die meisten für Nummer Zwei entscheiden würdest, dann denk jetzt mal darüber nach, was du so einer Frau bieten könntest.

Kümmerst du dich schon so gut um dein Leben, dass sie zu dir passen würde oder gibt’s da noch Nachholbedarf?

Wenn du solche Frauen daten willst, musst du also entsprechend viel zu bieten haben:

  • Kümmere dich um deine Gesundheit
  • Mach Sport
  • Bring deine Karriere voran
  • Umgib dich mit coolen, positiven Menschen
  • Sei grundsätzlich offen für Veränderungen in deinem Leben

Mythos #4: „Wenn eine Frau ein einfaches Kompliment von dir nicht annimmt, dann ist sie sowieso nicht interessiert“


Leider war mir zu dieser Zeit noch nicht bewusst, wie oft attraktive Frauen mit Komplimenten bombardiert werden. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, sind diese Frauen deshalb erst mal etwas abweisender, wenn du ihnen ein Kompliment machst.Früher bin ich zu Frauen hingegangen und habe ihnen ein einfaches Kompliment gemacht. Dann bin ich sofort wieder abgehauen, wenn die Frau nicht direkt super darauf reagiert hat.

Sie wollen sehen, ob du auch zu den Typen gehörst, die nicht mit Abweisung umgehen können und direkt Leine ziehen.

Oder bist du jemand, der sich durch so ein bisschen Rumgezicke nicht beeindrucken lässt und gelassen bleibst?

Manche Frauen werden mit so unglaublich viel Aufmerksamkeit bombardiert, dass sie eine Methode brauchen, um all diese Männer filtern zu können.

Deshalb testen sie jeden potenziell interessanten Typen.

Dadurch unterscheiden sie die starken und wertvollen von den schwachen und uninteressanten Männern.

Ein anderer Grund, warum Frauen manchmal etwas abweisender sind, ist, dass sie von überall eingetrichtert bekommen, dass sie ja nicht zu leicht zu kriegen sein dürfen. Sonst gelten sie als „Schlampe“.

Die Frau, findet dich also möglicherweise attraktiv, zögert aber damit, positiv auf deine Flirt-versuche zu reagieren, weil sie nicht auch von dir verurteilt werden möchte.

Es lohnt sich also in vielen Fällen, nicht direkt abzuhauen, nur weil die Frau nicht direkt super auf dein Kompliment reagiert.

Flirten für Männer Mythos #5: „Zeit ist dein Verbündeter“


Tatsächlich ist dieser Gedanke auch nicht ganz falsch. Natürlich könnt ihr mehr Vertrauen zueinander aufbauen, je mehr Zeit ihr miteinander verbringt. Aber wenn du nicht versuchst, der Frau in dieser Zeit näher zu kommen, kannst du warten, bis du grau wirst, bevor etwas passiert.Dieser Mythos ist nicht ganz so verbreitet. Trotzdem gibt es viele Männer, die denken: „Ich muss einfach nur viel Zeit mit ihr verbringen, dann wird sie mich irgendwann mögen, weil sie mir vertraut“.

Also lass dir nicht zu viel Zeit damit, deinen Move zu machen, ansonsten geht die Reise geradewegs ab in die Friendzone.

Das ist allerdings nicht das einzige Extrem.

Auf der anderen Seite hörst du von dutzenden anderen Datingcoaches, dass du eine Frau innerhalb von spätestens 30 Minuten mit zu dir nach Hause nehmen oder in irgendeinem Park flachlegen musst, weil sie sonst das Interesse verliert.

Das kannst du schon machen, aber dann musst du dich nicht wundern, wenn viele dieser Frauen entweder ziemlich bald kalte Füße kriegen oder die Zeit mit dir später bereuen.

Und das ist etwas, was du vermeiden solltest. Wenn du das Gefühl hast, dass sie etwas gehemmt oder zögerlich ist, solltest du das Ganze etwas langsamer angehen, um die Frau vor Entscheidungen zu bewahren, über die sie sich später ansonsten vielleicht ärgern würde.

Geh sicher, dass ihr beide die Zeit, die ihr miteinander verbringt, genießen könnt. Sag also zwischendurch Sachen wie diese:

„Hey, wenn du dich unwohl fühlst, kannst du jederzeit gehen. Ich kann dir ein Taxi rufen.“

Die Goldene Faustregel ist: Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück.

Das funktioniert so: Du gehst vom Besten aus (die Frau steht auf dich) und kommst ihr immer näher, bis sie dir Widerstand gibt. Dieser kann physisch oder verbal sein.

Egal wie stark oder schwach er ist, du gehst sofort einen Schritt zurück, gibst euch etwas mehr Zeit, um warm zu werden und versuchst später wieder, ihr näher zu kommen.

Dabei musst du sehr genau darauf achten, ob die Frau sich wohl fühlt – das heißt, lächelt und eine entspannte Körpersprache hat. Wenn sie sich zu sehr verkrampft oder dir klar kommuniziert, dass sie kein Interesse hat, dann geh lieber zur nächsten Frau.

So wie wir jetzt zum nächsten Mythos gehen. Wenn das nicht der geschmeidigste Übergang überhaupt war, dann weiß ich auch nicht…

Mythos #6: „Frauen wollen entweder nur den Bad Boy oder den Gentleman“

Beim Bad Boy denken viele an einen muskelbepackten Typen, der in Lederjacke auf seiner Harley ankommt, in der Bar wie ein Loch säuft, ohne umzufallen und vor keiner Schlägerei zurückschreckt.

Quasi der Terminator höchstpersönlich.

Auch wenn ich Lederjacken liebe und auch Motorräder und gewisse Schlägereien ziemlich cool finde (in zivilisierten Kreisen auch „Kampfsport“ genannt), kann man diesen Mythos weder in die „komplett falsch“-Schublade noch in die „absolut richtig“-Schublade reinstecken.

Der Bad Boy, genau wie der Gentleman, hat einige Merkmale, die auf Frauen attraktiv wirken.

Du hast diese Anteile schon in dir. Du musst mit ihnen nur in Kontakt kommen.

Welche Anteile ich meine?

Pass auf.

Der Bad Boy/Arschloch-Typ oder wie auch immer du ihn nennen möchtest, ist dominant, mutig und hat ein Selbstvertrauen bis nach Manhattan. Davon kann der Gentleman/Niceguy/Was-auch-immer-Typ nur träumen.

Im Gegensatz zu seinem Selbstbewusstsein hat der Bad Boy aber ungefähr so viel Empathie wie ein Taschenrechner und seine emotionale Intelligenz lässt sich mit einem Schulterzucken zusammenfassen.

Das ist wiederum etwas, womit der Niceguy punkten kann.

Er ist verständnisvoll und hört zu.

Wenn die Frau herumzickt oder ihn auf irgendeine andere Art testet, hat er nicht die Eier, ihr seine Grenzen klar zu machen und einfach mal „Es reicht jetzt!“ zu sagen.

Der Niceguy hat viel zu große Angst, er könne die Frau als Freundin verlieren, weil er insgeheim darauf hofft, dass sie ihn irgendwann doch noch ranlässt.

Das wird aber nie passieren, weil Frauen es unglaublich abturnt, wenn sie merken, dass ein Mann seine echte Intention versteckt. Also hör auf, ihr Geschenke zu kaufen, ihre Möbel zusammenzubauen oder den emotionalen Tampon für sie zu spielen, falls du auch zu diesen Kandidaten dazugehörst.

Wenn sie etwas macht, das dir gegen den Strich geht, dann mach ihr das klar. Ansonsten verliert sie immer mehr den Respekt vor dir.

Du musst also die Eigenschaften des Bad Boys und die des Gentlemans, die auf Frauen attraktiv wirken, in deiner Person vereinen, um ein cooler Motherfucker zu werden.

Soviel zu diesem Mythos. NEXT!

Mythos #7: „Frauen brauchen Sex weniger als Männer“

Ich war mir früher so sicher. Ich dachte, als Mann wäre es meine Aufgabe, die Frau davon zu überzeugen, mit mir zu schlafen und dass sie mir damit eher einen Gefallen tut, als es selbst zu genießen.

Ziemlich deprimierende Sichtweise, oder?

Zum Glück kann ich nach jahrelanger Erfahrung und den hunderten Frauen, die ich bis jetzt kennenlernen durfte, sagen, dass das Gegenteil der Fall ist, wenn du ein cooler Typ bist.

Aber hier sind ein paar Fakten, falls dir mein Wort nicht genug ist.

Wenn du schon mal guten Sex mit einer Frau hattest (wenn nicht, keine Sorge,  ich hab hier noch einen anderen Artikel für dich), dann weißt du auch, wie es ist, wenn eine Frau einen Orgasmus hat. Ziemlich laut im Vergleich zum männlichen Orgasmus, nicht wahr?

Oder schau dir einfach mal die Physiologie der weiblichen Geschlechtsorgane an: Es gibt mindestens 5 verschiedene weibliche Orgasmen, während es beim Mann gerade mal eine Art gibt.

Ich könnte jetzt noch weitere Fakten aufzählen, aber wir haben noch mehr Mythen zu lüften.

Der Punkt ist: Der weibliche Körper ist dazu gemacht, um Lust zu empfinden und Sex genießen zu können.

Vielleicht schafft das nicht jede Frau, aber sie hat definitiv die biologischen Voraussetzungen dafür – mehr als wir Männer.

Diesen Mythos kannst du also ruhigen Gewissens in die Tonne kloppen.

Puuuuh. Das hat gutgetan, mal ein paar Mythen über das Flirten aufzudecken.

Lass dich nicht verkackeiern. Wenn du solide Tipps aus echter Erfahrung brauchst, du weißt wo du mich findest. 😉

Clemens

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